VDA Studie: Better Together: Zusammenarbeit in der Nutzfahrzeugbranche

Der VDA hat in Zusammenarbeit mit MBtech die Studie "Better Together – Zusammenarbeit in der Nutzfahrzeugbranche" als Band 46 seiner Reihe "Materialien zur Automobilindustrie" veröffentlicht. Ziel der Studie "Better Together" ist die Identifikation von Besonderheiten der Zusammenarbeit von Nutzfahrzeug-OEM und Zulieferern. Zentrale Fragestellungen sind: Was sind die bestehenden und zukünftigen Themen im Miteinander von Nutzfahrzeug-Zulieferern und deren Kunden? Welche konkreten Verbesserungsmöglichkeiten bestehen in den definierten Handlungsfeldern? Wie sollte das Zusammenspiel zukünftig stärker entwickelt werden? Die Studie beleuchtet verschiedene Bereiche der Zusammenarbeit – von detaillierter Aufgabenteilung in Entwicklungsprozessen bis hin zu allgemeinen Voraussetzungen wie Vertrauen und Kommunikation. Die Zusammenarbeit wird erst dann zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor, wenn das gesamte Netzwerk effizient gesteuert wird – dann kann die Branche zu Recht trotz der aktuellen Absatzzahlen mit weiterem Wachstum rechnen!

Kostenpflichtige Bestellung

Diese Broschüre kann zu den folgenden Konditionen bestellt werden.

  • Preis für VDA-Mitglieder: 50,00
  • Preis für Nicht-Mitglieder: 50,00

Alle Preise inkl. 7% gesetzl. MWSt. zzgl. Versandkosten

15.01.15
Agenda Workshop GO4SEM
15.01.15
Agenda und Anmeldung GO4SEM Workshop
16.08.13
Studie zum Kooperationsmanagment

Die Befragung zur gemeinsamen Studie „Kooperationsmanagement“ des Forums Baden-Württemberg im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart wurde als Online-Befragung Ende 2012/Anfang 2013 durchgeführt. Insgesamt sind die Daten und Einschätzungen von 136 Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet eingeflossen. Teilnehmer der Befragung waren überwiegend mittelständische Unternehmen, davon 71 Prozent in der Umsatzgröße bis 50 Millionen Euro und 68 Prozent mit weniger als 250 Mitarbeitern. Knapp 60 Prozent gaben an, welt- oder europaweit tätig zu sein.

Die Studie untersucht

  •  den unternehmenskulturellen Hintergrund, den Erfolg von Kooperationen
  • die Kooperationsziele und –motive
  • die Kooperationsrisiken
  • sowie die Kooperationsorganisation.

Fazit: Die Möglichkeit, neue Märkte zu entwickeln und die eigenen Kapazitäten besser auszulasten, sind für deutsche Mittelständler die Hauptgründe für Kooperationen Dreiviertel der befragten Unternehmen sehen dabei vor allem in den sich ergebenden Marktchancen das Kernziel ihrer Kooperationen. 54 Prozent der Befragungsteilnehmer bewerten die eigenen Unternehmenskooperationen als erfolgreich. Allerdings sind die Erfahrungen nicht immer nur positiv. Immerhin gut ein Drittel zeigt sich mit deren Ergebnissen nicht zufrieden. Entscheidende Erfolgsfaktoren für gelungene Kooperationen sind für die Unternehmen ähnliche Wertevorstellungen (Zustimmung 89,6 %) sowie eine gemeinsame Sprache (Zustimmung 81,1 %). Die größten Risiken werden von den Studienteilnehmern in Fehleinschätzungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der Vertrauenswürdigkeit der Kooperationspartner sowie in Fehlkalkulationen beim Gesamtaufwand gesehen. Als wirksamste Gegenmaßnahme zur Risikobegrenzung sprechen sich die Unternehmen dafür aus, die Kooperationsziele klar und eindeutig zu definieren (Zustimmung 96,8 %). Daneben setzen sie vor allem auf festgelegte Regelungen in der Kommunikation (Zustimmung 91,3 %) und detaillierte Projekt- und Arbeitspläne mit regelmäßiger Kontrolle (Zustimmung 90,3 %).

 

Weitere Details können der Studie entnehmen, die als pdf Version heruntergeladen werden kann.